Ölpest im Amazonas

Durch einen Erdrutsch wurde im Amazonas-Gebiet unterhalb des aktiven Vulkans El Reventador eine Öl-Pipeline auf einer Länge von 80m zerstört. Laut nationaler Medien sind mindestens 4000 Barrel in einen Sumpf im Amazonas-Gebiet geflossen und haben dort verheerende Schäden verursacht. Obwohl Arbeiter versuchen das Abfliessen des Öls zu verhindern, ist ein Teil davon in den Fluss Aguarico gekommen. Viele Menschen in der Region nutzen diesen Fluss zum Fische fangen und als Trinkwasser-Quelle.
Dies ist nicht der erste Vorfall dieser Art: Laut einiger Umweltschutzorganisationen ist es im Osten Ecquadors in den vergangenen Jahrzehnten zu hunderten solcher Unfälle gekommen.
Diese Gegend, in der die US-Firma Texaco lange Zeit Öl förderte, gilt mittlerweile als Flächendeckend verseucht.
Denn selbst durch aufwändige Säuberungsaktionen könnte maximal ein Drittel des Öls wieder aus dem Boden geholt werden, während der Rest in die Flüsse und ins Grundwasser gelangt.
Über das Ausmaß der Schäden ist noch nicht viel bekannt, ich hoffe aber, das ich heute noch Näheres aus erster Hand erfahre.